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Hausinstallationen: Kupfer ist ein Alleskönner

Ein Wohnhaus wird von vielen Leitungen durchzogen, die man sich wie die Adern und Nervenbahnen eines Organismus vorstellen kann. Welche Materialien sich hinter den Wänden verbergen, wissen viele Hauseigentümer gar nicht. Doch es kann sich lohnen, beim Neubau oder einer Modernisierung genauer hinzusehen.

 In der Elektroinstallation beispielsweise gibt es keine echte Alternative zur Verkabelung mit Kupfer, das ein hervorragender elektrischer Leiter und vergleichsweise günstig ist. Doch auch in der Trinkwasser-, Heizungs- und Gasinstallation bewähren sich Adern aus dem langlebigen, korrosions- und feuerfesten Metall.

Sicher bei alltäglichen wie extremen Anforderungen

Kupfer kennt keine Versprödung, wie sie bei Kunststoffen auftreten kann, und es hält sehr tiefe und sehr hohe Temperaturen aus. Dadurch eignet es sich auch für besondere Anwendungen etwa in der Klimatechnik, bei Wärmepumpen oder bei Solarthermieanlagen. Dass Kupfer beim Ausbruch eines Feuers stabil bleibt und nicht entflammbar ist, macht es sehr gut geeignet zum Transport von Gas oder für Sprinkleranlagen, die im Brandfall die Versorgung der Sprinklerköpfe aufrecht erhalten müssen. Weil Kupfer nicht brennt, kann es zudem weder giftige Rauchgase entwickeln noch zur Ausbreitung eines Feuers beitragen.

Sicherheit im Haus bieten Installationen aus dem roten Metall auch, wenn es nicht um extreme Belastungen geht. Denn Kupferrohre sind ausgesprochen langlebig und beständig.Und falls es einmal zu Wartungsarbeiten oder Erweiterungen einer bestehenden Hausinstallation kommt, dann kann jeder Installateur die Arbeiten durchführen. Kupferrohre sind genormte Standardprodukte mit verlässlicher Qualität, die jeder Sanitär- und Heizungsfachbetrieb verarbeiten kann.